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Welche Funktion hat Getriebe- und Hydrauliköl im Peugeot Boxer und was sind die Unterschiede?

Öle spielen eine entscheidende Rolle für einen reibungslosen Fahrzeugbetrieb. Getriebeöl und Hydrauliköl sind für verschiedene, aber wichtige Aufgaben zuständig. Getriebeöl verringert die Reibung und verhindert den Verschleiß des Getriebes. Es reguliert auch die Temperatur im Getriebe, indem es die entstehende Wärme aufnimmt und so eine Überhitzung verhindert. Dadurch bleibt das Getriebe leistungsfähig und langlebig. Um das sicherzustellen, ist die Wahl des richtigen Getriebeöls entscheidend. Getriebeöle variieren je nach Getriebetyp und dessen Anforderungen. Im Folgenden findest Du eine Übersicht der gängigsten Getriebeöle:

  • Manuelles Getriebeöl (MTF): Dieses Öl wurde für Schaltgetriebe konzipiert und macht einen nahtlosen Gangwechsel möglich und bietet zudem eine effiziente Zahnräderschmierung. Es mindert den Verschleiß und verlängert die Lebenszeit des Getriebes. Hier wird oft ein dickflüssigeres Öl (z.B. das SAE 75W-90) verwendet. Beim Schaltgetriebe muss das Öl nicht so oft gewechselt werden, da es für längere Wartungsintervalle konzipiert ist.
  • Automatikgetriebeöl (ATF): Für Automatikgetriebe ist das ATF-Öl unerlässlich. Es erfüllt nicht nur die Schmierfunktion, sondern überträgt auch den Hydraulikdruck, der für die automatischen Schaltvorgänge notwendig ist. Automatikgetriebe verwenden spezifische ATF-Öle, die besondere Merkmale besitzen, wie z. B. Schaumvermeidung und Temperaturstabilität. ATF-Öle bieten eine hohe Hitzebeständigkeit und tragen so zur längeren Lebensdauer des Getriebes bei. Das Öl muss öfter ausgetauscht werden, da es stärker in Anspruch genommen wird.
  • Hypoid-Getriebeöl: Dieses spezielle Öl ist für die Verwendung in Achsgetrieben und Differentiale konzipiert, die hohen Druckbelastungen ausgesetzt sind, insbesondere bei Hypoidverzahnungen. Dank innovativer Inhaltsstoffe gewährleistet es selbst unter extremen Bedingungen einen hohen Schutz vor Verschleiß.
  • Doppelkupplungsgetriebeöl (DCTF): Für Doppelkupplungsgetriebe ist ein spezielles Öl erforderlich, das zugleich die Schmierung und Hydrauliksteuerung übernimmt. Für die speziellen Ansprüche von Doppelkupplungsgetrieben wurden die DCTF-Öle entwickelt, die herausragende Leistung bieten.
  • Stufenloses Automatikgetriebeöl (CVTF): In stufenlosen Getrieben (CVTs) sorgt dieses Öl für die notwendige Gleitfähigkeit und Belastbarkeit, um den speziellen Anforderungen dieser Getriebe gerecht zu werden. Es ermöglicht stufenlosen Übergänge im Getriebe für ein gleichmäßiges Fahren.
  • Universalgetriebeöle: Diese universal einsetzbaren Öle sind sowohl für manuelle Getriebe als auch für bestimmte für Automatikgetriebe geeignet. Sie bieten eine solide Leistung in unterschiedlichen Anwendungen, sind jedoch möglicherweise nicht die beste Wahl für extreme Bedingungen oder spezialisierte Getriebe.

Zur Sicherung der maximalen Funktionalität und Lebensdauer empfehlen wir Dir, den vom Hersteller empfohlenen Getriebeöltyp zu nutzen. Wenn Du Dir bei der Wahl des Getriebeöls unschlüssig bist, kannst Du Dich vertrauensvoll an unseren Kundenservice wenden.

Hydrauliköl wird im Gegensatz zu Getriebeölen in hydraulischen Systemen eingesetzt. Es sorgt für eine präzise Kraftübertragung und schmiert gleichzeitig die beweglichen Teile. Es bietet Schutz gegen Korrosion sowie Überhitzung, wodurch das System selbst bei schwierigen Rahmenbedingungen leistungsfähig bleibt. Am meisten wird Hydrauliköl für die Servolenkung verwendet, gefolgt von der Niveauregulierung. Hydrauliköle basieren entweder auf mineralischen oder synthetischen Komponenten:

  • Mineralöle: Diese basieren auf raffiniertem Rohöl und sind die am häufigsten verwendeten Hydrauliköle in älteren Fahrzeugen.
  • Synthetische Öle: Mit ihrer gesteigerten Leistungsfähigkeit und langen Haltbarkeit, insbesondere bei extremen Temperaturen, sind sie eine gängige Wahl in modernen Autos.

Zusammenfassend übernimmt das Getriebeöl die wichtige Aufgabe, das Getriebe zu schützen und zu schmieren, während das Hydrauliköl innerhalb hydraulischer Systeme nicht nur die Kraft überträgt, sondern auch Bewegungen steuert. Um das zu erreichen, muss das Getriebe- bzw. Hydrauliköl zum entsprechenden Fahrzeug passen. Bei W+S Autoteile wirst Du hierzu fündig. Unser ausgewähltes Sortiment an Getriebe- und Hydraulikölen ist von namhaften Markenherstellern. Das bedeutet beste Qualität und eine sehr gute Kompatibilität sind garantiert.

Worauf solltest Du achten, wenn Du Getriebe- bzw. Hydrauliköl für den Peugeot Boxer online kaufen und nachfüllen möchtest?

Um für den Peugeot Boxer das richtige Getriebe- bzw. Hydrauliköl online zu kaufen, sind folgende Faktoren wichtig:

  • Herstellerfreigaben
  • Einsatzbereich/Verwendung
  • Menge
  • benötigter Öltyp

Ganz wie bei Motorölen, sind auch für Getriebe- und Hydrauliköle strenge Herstellervorgaben vorhanden. Diese sind bei jedem Fahrzeug anders. Aus diesem Grunde ist es wichtig, in die Betriebsanleitung zu schauen, welches Öl in welcher benötigten Menge erforderlich ist. Hierbei spielt die Ölfarbe keine Rolle, da sie keine Schlussfolgerungen über die spezifischen Anforderungen zulässt, zumal die Hersteller unterschiedliche Farbsysteme nutzen. Vorrang haben die Freigaben, die somit eine Mischung verschiedenfarbiger Öle erlauben.

Hohe Qualitätsstandards und eine hohe Kompatibilität sind die Schlüsselfaktoren für unsere Auswahl an Getriebe- und Hydraulikölen. Wir haben daher ausschließlich Öle von anerkannten Produzenten im Shop. Die von uns geführten Marken haben langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Schmiermitteln. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung bieten die Getriebe- und Hydrauliköle eine überzeugende Leistung und übertreffen teilweise sogar die Ansprüche der Autohersteller. Sie achten auch auf den neuesten Stand der Technik. Zahlreiche Fahrzeughersteller verwenden diese Öle als Erstausrüsterware.

Wichtige Hersteller für Getriebe- und Hydrauliköle für den Peugeot Boxer sind:

  • Castrol
  • Febi Bilstein
  • Fuchs
  • Liqui Moly
  • Meyle
  • Mobil
  • Rowe
  • Shell
  • Total
  • Wolf
  • ZF

Beim Nachfüllen und Austauschen von Getriebe- und Hydrauliköl sind einige Punkte zu beachten, um die bestmögliche Fahrzeugleistung sicherzustellen. Vergleichbar zum Motorölwechsel, ist auch der Austausch des Getriebeöls durchzuführen. Das Öl sollte idealerweise Betriebstemperatur erreichen, um einen optimalen Abfluss zu ermöglichen. Für den genauen Standort von Getriebeölwanne und Ablassschraube schaue in das Handbuch des Fahrzeugs. Es ist unerlässlich, dass beim Einfüllen von Getriebeöl der Bereich um den Einfüllstutzen frei von Verunreinigungen und Schmutz ist, da es ansonsten passieren kann, dass diese in das Getriebe gelangen und dort Probleme bereiten. Ein weiterer Punkt ist die korrekte Messung des Ölstands. Ist der Ölstand zu niedrig, droht unzureichende Schmierung und eine Überhitzung des Systems, wohingegen ein zu hoher Stand die Getriebefunktion beeinträchtigt und unerwünschte Schaumbildungen hervorrufen kann.

Auch beim Wechsel oder Nachfüllen von Hydrauliköl sollten mehrere Punkte berücksichtigt werden. Nach dem Auffüllen des Hydrauliköls ist es entscheidend, das System zu entlüften, um eingeschlossene Luft zu entfernen. Eingeschlossene Luftblasen können die Effizienz des Systems mindern und schlimmstenfalls Schäden hervorrufen. Beim Austauschen des Hydrauliköls sollte überdies der Ölfilter kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt werden. Ein verstopfter oder verschmutzter Filter könnte den Ölfluss behindern und eine Überhitzung des Systems verursachen. Nach dem Austauschen oder Ergänzen des Hydrauliköls überprüft man sinnvollerweise, ob das System dicht ist. Kleinste Undichtigkeiten des Öls könnten langfristig schwere Probleme entstehen lassen und die Systemleistung drosseln. Alle Ölsorten fallen unter den Begriff Sondermüll und benötigen eine sachgemäße Entsorgung.