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Wie wichtig ist Getriebe- und Hydrauliköl im Audi A3 und wie unterscheidet es sich?

Ein störungsfreier Fahrzeugbetrieb ist ohne den Einsatz von Ölen undenkbar. Getriebeöl und Hydrauliköl sind für verschiedene, aber wichtige Aufgaben zuständig. Getriebeöl minimiert die Reibung und bewahrt das Getriebe vor Abnutzung. Es steuert ebenso die Getriebetemperatur, indem es die Hitze aufnimmt und so Überhitzungen verhindert. Daher trägt es dazu bei, dass das Getriebe kontinuierlich zuverlässig arbeitet und langlebig ist. Um das sicherzustellen, ist die Wahl des richtigen Getriebeöls entscheidend. Getriebeöle variieren je nach Getriebetyp und dessen Anforderungen. Im Folgenden findest Du eine Übersicht der gängigsten Getriebeöle:

  • Manuelles Getriebeöl (MTF): Dieses Öl wurde gezielt für Schaltgetriebe entwickelt und unterstützt die reibungslose Gangschaltung und trägt dazu bei, dass die Zahnräder optimal geschmiert werden. Es reduziert den Verschleiß und fördert die Langlebigkeit des Getriebes. Man setzt hierbei oft dickflüssigeres Öl ein, beispielsweise das SAE 75W-90. Oftmals ist das Intervall für einen Ölwechsel bei manuellen Getrieben länger angesetzt, da das vorhandene Öl eine höhere Haltbarkeit aufweist.
  • Automatikgetriebeöl (ATF): Das ATF-Öl ist wesentlich für die Funktion von Automatikgetrieben. Es erfüllt nicht nur die Schmierfunktion, sondern überträgt auch den Hydraulikdruck, der für die automatischen Schaltvorgänge notwendig ist. Für Automatikgetriebe werden ATF-Öle eingesetzt, die besonders auf deren Anforderungen abgestimmt sind, wie z. B. Schaumvermeidung und Temperaturstabilität. ATF-Öle sind zudem hitzebeständig und sorgen für eine lange Lebensdauer des Getriebes. Die höhere Beanspruchung des Öls erfordert einen regelmäßigen Austausch.
  • Hypoid-Getriebeöl: Dieses Öl bietet sich für Achsgetriebe und Differentiale an, die unter erheblichen Druckbelastungen arbeiten, insbesondere bei Hypoidverzahnungen. Hochwertige Additive bewahren das Getriebe auch bei extremen Bedingungen zuverlässig vor Verschleiß.
  • Doppelkupplungsgetriebeöl (DCTF): Öle für Doppelkupplungsgetriebe müssen speziell abgestimmt sein, um die Schmierung und Hydrauliksteuerung durchzuführen. DCTF-Öle wurden eigens entwickelt, um die spezifischen Leistungsansprüche dieser Getriebe zu erfüllen.
  • Stufenloses Automatikgetriebeöl (CVTF): Bei stufenlosen Getrieben (CVTs) gewährleisten diese Öle eine exzellente Gleitfähigkeit sowie die erforderliche Belastbarkeit, um den spezifischen Anforderungen zu genügen. Es dient zur stufenlosen Regelung der Gangwechsel, was ein sanftes Fahren ermöglicht.
  • Universalgetriebeöle: Diese universal einsetzbaren Öle sind sowohl für manuelle Getriebe als auch für bestimmte für Automatikgetriebe geeignet. Im Allgemeinen sind sie in der Lage, in breiten Anwendungsfeldern solide Dienste zu leisten, bei extremen Anforderungen oder speziellen Getrieben reichen sie möglicherweise jedoch nicht aus.

Um die optimale Performance und Lebensdauer des Getriebes sicherzustellen, raten wir dazu, sich an den vom Hersteller empfohlenen Getriebeöltyp zu halten. Solltest Du unsicher sein, welches Getriebeöl optimal geeignet ist, beraten wir Dich gerne.

Hydrauliköl wird im Gegensatz zu Getriebeölen in hydraulischen Systemen verwendet. Es ermöglicht eine genaue Kraftübertragung und wirkt zudem als Schmiermittel für die beweglichen Komponenten. Es bewahrt das System vor Korrosion und Überhitzung und sorgt somit für eine verlässliche Performance auch bei herausfordernden Rahmenbedingungen. Vorrangig wird Hydrauliköl bei der Servolenkung eingesetzt, unmittelbar gefolgt von der Niveauregulierung. Man unterscheidet Hydrauliköle nach ihrer mineralischen oder synthetischen Zusammensetzung:

  • Mineralöle: Diese basieren auf raffiniertem Rohöl und sind die am häufigsten verwendeten Hydrauliköle in älteren Fahrzeugen.
  • Synthetische Öle: Mit ihrer gesteigerten Leistungsfähigkeit und langen Haltbarkeit, insbesondere bei extremen Temperaturen, sind sie eine gängige Wahl in modernen Autos.

Zusammenfassend übernimmt das Getriebeöl die wichtige Aufgabe, das Getriebe zu schützen und zu schmieren, während das Hydrauliköl innerhalb hydraulischer Systeme nicht nur die Kraft überträgt, sondern auch Bewegungen steuert. Dazu ist es erforderlich, dass das Getriebe- bzw. Hydrauliköl spezifisch zum betreffenden Fahrzeug passt. Bei W+S Autoteile findest Du dazu die passenden Produkte. Unser ausgewähltes Sortiment an Getriebe- und Hydraulikölen ist von namhaften Markenherstellern. Überragende Qualität und eine hohe Kompatibilität sind somit gegeben.

Worauf solltest Du achten, wenn Du Getriebe- bzw. Hydrauliköl für den Audi A3 online kaufen und nachfüllen möchtest?

Um für den Audi A3 das richtige Getriebe- bzw. Hydrauliköl online zu kaufen, sind folgende Faktoren wichtig:

  • Herstellerfreigaben
  • Einsatzbereich/Verwendung
  • Menge
  • benötigter Öltyp

Wie bei Motorölen gibt es auch für die Getriebe- und Hydrauliköle genaue Herstellerempfehlungen bzw. Freigaben. Diese können von Fahrzeug zu Fahrzeug abweichend sein. Deshalb sollte man in der Betriebsanleitung nachsehen, welches Öl in welcher Menge benötigt wird. Hierbei spielt die Ölfarbe keine Rolle, da sie keine Schlussfolgerungen über die spezifischen Anforderungen zulässt, zumal die Hersteller unterschiedliche Farbsysteme nutzen. Ausschlaggebend sind die Freigaben, sodass auch verschiedenfarbige Öle vermengt werden können.

Bei der Auswahl unserer Getriebe- und Hydrauliköle setzen wir vor allem auf hohe Qualität und Kompatibilität. Darum bieten wir ausschließlich Öle von etablierten Marken. Unsere gelisteten Anbieter besitzen jahrzehntelange Expertise in der Konzeption und Produktion von Schmiermitteln. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung bieten die Getriebe- und Hydrauliköle eine überzeugende Leistung und übertreffen teilweise sogar die Ansprüche der Autohersteller. Sie achten auch auf den neuesten Stand der Technik. Viele Autobauer nutzen Öle dieser Hersteller auch als Erstausrüsterware direkt ab Werk.

Wichtige Hersteller für Getriebe- und Hydrauliköle für den Audi A3 sind:

  • Castrol
  • Febi Bilstein
  • Fuchs
  • Liqui Moly
  • Meyle
  • Mobil
  • Rowe
  • Shell
  • Total
  • Wolf
  • ZF

Beim Nachfüllen und Wechseln von Getriebe- und Hydrauliköl muss man auf mehrere Punkte achten, um die zuverlässige Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs zu bewahren. Der Wechsel des Getriebeöls erfolgt in ähnlicher Weise wie der Motorölwechsel. Es ist wichtig, dass das Öl Betriebstemperatur erreicht hat, damit ein optimaler Abfluss gewährleistet ist. Die genaue Position sowohl der Getriebeölwanne als auch der Ablassschraube entnimmst Du dem Handbuch des Fahrzeugs. Es ist unerlässlich, dass beim Einfüllen von Getriebeöl der Bereich um den Einfüllstutzen frei von Verunreinigungen und Schmutz ist, da diese andernfalls ins Getriebe gelangen und dort Schaden anrichten können. Ebenso wichtig ist zudem die korrekte Messung des Ölstands. Bei einem zu niedrigen Ölstand leidet die Schmierung und es besteht ein Risiko der Überhitzung, wohingegen ein Überschuss dazu führen kann, dass das Getriebe überlastet wird und Schaum entsteht, der schädlich ist.

Ähnlich wie beim Getriebeöl müssen auch beim Wechsel von Hydrauliköl einige wichtige Schritte beachtet werden. Nach dem Auffüllen des Hydrauliköls ist es entscheidend, das System zu entlüften, um eingeschlossene Luft zu entfernen. Luftblasen im System können dessen Leistungsfähigkeit herabsetzen und schlimmstenfalls Defekte verursachen. Es wird zusätzlich empfohlen, beim Wechsel des Hydrauliköls eine Kontrolle und gegebenenfalls Erneuerung des Ölfilters durchzuführen. Ein verstopfter oder verschmutzter Filter könnte den Ölfluss behindern und eine Überhitzung des Systems verursachen. Nach dem Austauschen oder Ergänzen des Hydrauliköls überprüft man sinnvollerweise, ob das System dicht ist. Selbst geringfügigste Leckagen sind auf Dauer in der Lage, substanzielle Schwierigkeiten hervorzurufen, die die Funktion des Systems mindern. Öle sind in die Kategorie Sondermüll einzuordnen und ebenso zu entsorgen.